Die Fondsgebundene – es gibt keine lohnende Alternative für die private, nicht geförderte Altersvorsorge im Versicherungsmantel

Wir werden immer älter – Frauen in Westeuropa werden im Durschnitt 84 Jahre, Männer 79 Jahre alt – und die Erwartung für die kommenden 40 Jahre ist weiter positiv. Nach wie vor deckt die gesetzliche Rente mehr als 60 % des Einkommens im Alter ab, rund 15 % teilen sich private und betriebliche Absicherung. Der Rest kommt aus nicht näher definierten Leistungen.

Die Anzahl der ausgezahlten staatlichen Renten stieg in den letzten 30 Jahren seit 1999 von 14,8 Millionen Empfängern auf 25,8 Millionen – wir sprechen von einem Anstieg von über 70 % Leistungsempfängern bei gleichzeitigem Rückgang der Beitragszahler. Eine Schlussfolgerung ist, dass die Renten (gesetzlich) weiter sinken. Das alles ist nicht neu.

Neu jedoch ist der Garantiezins auf Kapitallebensversicherungen ab dem 01.01.2022, der in den letzten Jahren von seinem Hoch bei 4,25 % auf 0,25 % reduziert werden wird. Das mag Ihnen bekannt sein, aber viele Kunden sind da nicht im Thema, und was für Vater und Großvater noch eine vorsichtig gute Wahl war, nämlich die klassische Kapitallebens-/Rentenversicherung, ist heute das Gegenteil.

Trotzdem tut sich die ungesicherte Fondsanlage in Versicherungskonstrukten unverständlicher-weise weiter schwer. Zwar ist der Anteil der Renten- und Pensionsversicherungen an den Lebensversicherungen gesamt auf über 70 % angewachsen, aber davon sind absolut 52 % in garantierten, 12 % in klassischen und nur knapp 8 % (Zahlen per Ende 2019) rein in Fonds investiert. Wie kann das sein?

Abgesehen von staatlich geförderten Produkten (Riester- und Basisrente), die garantiert werden müssen, aber an Attraktivität und Verkaufsabsätzen zu den Verlierern gehören, fehlt es offensichtlich an entsprechendem Know-how, Endkunden im entscheidenden Moment die Angst vor den Märkten zu nehmen. Es ist hinlänglich bekannt, dass auf einen Zeitraum von 15 und mehr Jahren eine Aktieninvestition die lohnendste Anlageform ist und Garantien unnötig Rendite aufzehren. Daneben sind die Schwankungen wichtig für die Akkumulation von Anteilen – der sogenannte „Cost-Average-Effekt“.

Gerade wenn nur geringe Summen für die lebenslange Sparform der Rentenversicherung zur Verfügung stehen, kann nur die fondsbasierte Aktienanlage ohne Garantie genug Rendite liefern, um letztendlich einen Betrag zusammenzubringen, der das Lebensniveau im Alter abzusichern hilft und in entsprechende Rentenzahlungen gewandelt werden kann. Ob dies nun durch die Versicherung geschieht (Langlebensrisiko) oder durch monatlichen Anteilsverkauf (Kapitalverzehr), sei dabei eine Frage der persönlichen Einschätzung der Umstände.

Klar werden muss jedem, dass eine ratierliche, langlaufende Anlage in Aktienfonds ohne Garantie „alternativlos“ ist, wie die noch amtierende Bundeskanzlerin zu sagen pflegt.


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