Der Aktienmarkt unter Covid-19

oder wie asymmetrische Risiken in Symmetrie enden und dem aktiven Asset Management recht geben

 

Von Peter Stowasser

 

Die ganze Welt spricht über Covid-19. Die Kapitalmärkte spielen verrückt. Das Aufkommen einer Krankheit an sich hat mit den Aktienmärkten ja noch nicht viel zu tun – könnte man meinen. Der Einfluss beim Bekanntwerden von Covid-19 hielt sich so lange in Grenzen, bis klar wurde, dass Lieferketten wie Absatzmärkte – Stichwort Globalisierung – bedroht sind, die Infektion unfassbar schnell um sich greift und China eben doch nur einen Flug weit von nahezu jeder anderen Destination entfernt ist. Das Virus ist, wie viele andere auch, simpel zu übertragen und möglicherweise tödlich.


Das Aufkommen der Bedrohung an sich kann man als „asymmetrisch“ bezeichnen, da es in keinem Zusammenhang mit unserer Vorstellung einer Kapitalmarktentwicklung steht und aus dem unvorhersehbaren „Nichts“ kommt. Ein Risiko, das man ahnen kann, aber erst wenn es da ist, hat es eine tatsächliche Auswirkung.


Ab diesem Zeitpunkt läuft alles Weitere symmetrisch ab: Die Erwartungen an Unternehmen verdunkeln sich, Aktien werden gegeben, Schwellen werden durchbrochen, noch mehr Aktien werden gegeben, Systeme und ETFs bauen nach Algorithmen oder Verhältnismäßigkeiten ihre Positionen ab und in der entstehenden Panik wird alles auf den Markt geworfen, ungeachtet jedweder Vernunft (GuV, Bilanzwerte oder Aussichten).

Quelle: Euroswitch, Morningstar Direct, Wertentwicklung seit einem Monat, Stand: 27. März, 2020. Die vergangene Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für zukünftige Erträge und im Zeitverlauf nicht konstant.

 

Genau hier aber schlägt die Stunde des aktiven Managements. Jetzt gilt es Unternehmen auszuwählen, die einen starken finanziellen Rückhalt haben, eine unabhängige Erfolgsstory fortschreiben oder gestärkt aus der Situation hervor gehen können. Gleiches gilt für die Auswahl von Zielfonds für Multi-Asset-Anlagen oder -Strategien.


Kapitalmärkte werden sich wieder erholen – aber wer zuerst? Das ist – nach der Gesundung und dem Generieren eines Impfstoffs – die dringendste Frage für jeden Anleger. Die Antwort kann nur in einer aktiven Auswahl von Anlageoptionen liegen.


In der Retrospektive hilft es sicher, Märkte und Index-ETFs im Vergleich zur Entwicklung aktiv gemanagter Produkte zu vergleichen und zu analysieren.


Das wichtigste wird aber sein: Bleiben Sie gesund!


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