Offensichtlich ist Sparen möglich!

Kennen Sie das? „Ich kann kein Geld anlegen, denn ich habe viel zu wenig davon.“ Ein sehr oft gehörtes Argument, wenn es darum geht, einem Kunden eine sinnvolle Altersvorsorge zu erklären und zu verkaufen. Aber wie schaut es denn, zumindest statistisch gesehen, nun wirklich aus?

Seit geraumer Zeit erfahren wir aus den Medien, dass das Geldvermögen der Deutschen in der Krise wächst und wächst. Jetzt kann man das auf die sich gut entwickelnden Börsen zurückführen, aber aus leidlicher Erfahrung wissen wir alle, dass ein Aktieninvestment – auch über Aktienfonds – eher die Ausnahme denn die Regel im deutschen Anlageportfolio ist. Die wundersame Vermehrung muss also tatsächlich auf anderen Füßen stehen.

Sowohl das Statistische Bundesamt, die DZ Bank, der bankenverband als auch das Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung (Halle) haben festgestellt, dass deutsche wie europäische Sparer/innen im Zuge der herrschenden Corona-Pandemie mehr Geld zurückgelegt haben als vor der Krise. Die Sparquote ist von 10,6 Prozent in 2019 (und den Vorjahren) auf 16,2 Prozent im Jahr 2020 gestiegen. Gleichzeitig ist der Konsum von 1.755 Mrd. Euro um rund 100 Mio. Euro auf 1.656 Mrd. Euro gesunken. Das Argument „Ich kann ja nichts ausgeben“ fällt seit Amazon, Lieferando & Co. eher flach. Es geht also doch!

Das Sparverhalten scheint getrieben von der Angst, den Job zu verlieren oder in eine andere bedrohliche Lage zu kommen. Trotzdem sagt die Umfrage des bankenverbands im Juni 2020, dass nahezu alle Bevölkerungsgruppen ab einem Alter von 18 Jahren regemäßig sparen. Nur ein Bruchteil spart nicht oder selten. Die jungen Menschen sparen seit Ausbruch der Krise mehr; die älteren nur zu rund 10 Prozent. Dabei ist ein Mittelwert von rund 450 Euro pro Monat (!) statistisch ermittelt. In der Altersgruppe der 18- 29-Jährigen werden immerhin bei mehr als 50 Prozent über 200 Euro pro Monat beiseitegelegt. In dieser Gruppe haben 84 Prozent angegeben, dass Ihnen „Vermögensaufbau / fürs Alter“ wichtig ist (Mehrfachnennung ist möglich).

Was lässt sich daraus ableiten? Aus meiner Sicht ist sowohl der Wille als auch Geld vorhanden, um zumindest ratierliche Investitionen zu tätigen. Wenn man Mittelwert und den Durchschnitt der Summen betrachtet, kann man auf die Idee kommen, dass ein Gespräch mit Kunden/innen sinnvoll und auch lohnend sein kann.

Worauf also warten – die Möglichkeiten sind vorhanden. Leicht war es nie!

 

Ihr

 

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